Jahresabschluss

Inhaltsverzeichnis:
Grundlagen Jahresabschluss
Kapitalerhöhung
Ergebnisverwendung

Eigenkapitalpositionen

Symbole und Abkürzungen

>>>Startseite

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Grundlagen Jahresabschluss

Die PerKol Sport online AG ist eine neu gegründete Aktiengesellschaft, die sich auf das online-Geschäft in der Sportbranche spezialisiert hat.

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Eine Aktiengesellschaft ist eine juristische Person und als solche rechtsfähig, aber nicht geschäftsfähig.
Die PerKol Sport online AG braucht als juristische Person Organe, die für sie handeln:

      • die Hauptversammlung (gesamte Aktionäre) als beschlussfassendes Organ
      • den Aufsichtsrat als Kontrollorgan
      • den Vorstand als ausführendes Organ.
  •  

Grundkapital

Zur Gründung einer Aktiengesellschaft ist laut Aktiengesetz ein Grundkapital von mindestens 50.000 € vorgeschrieben.
Grundkapital ist Eigenkapital und wird durch die Ausgabe (Emission) von Aktien gebildet.

Die PerKol Sport online AG beauftragt ein Bankenkonsortium mit dem Verkauf der jungen Aktien. Das Kapital aus dem Verkauf der Aktien ist für die PerKol Sport online AG Eigenkapital und steht damit unbefristet zur Verfügung.

Die Aktionäre können dieses Kapital nicht von der AG zurückfordern. Sie können jedoch die Aktien an der Börse zum jeweiligen Börsenkurs p0 verkaufen. Der Börsenkurs schwankt und ergibt sich aus Angebot und Nachfrage der Aktie an der Börse. Aktionäre können mit dem Verkauf ihrer Aktie Gewinne, aber auch Verluste erzielen.

Rechte der Aktionäre gegenüber der Aktiengesellschaft:

Aktionäre erhalten mit dem Kauf einer Aktien folgende Rechte:

    • Stimmrecht in der Hauptversammlung
    • Informationsrechte
    • Recht auf Liquidationserlöse
    • Recht auf Anteil am Bilanzgewinn (Dividende)

Arten von Aktien:

    • Nennbetragsaktie:
      Das Grundkapital kann bei Nennbetragsaktien mit unterschiedlichen Nennwerten eingeteilt sein. Nennbetragsaktien müssen auf mindestens 1 € lauten, höhere Nennwerte müssen auf volle Euro lauten.
    • Stückaktie:
      Alle nennwertlosen Stückaktien spiegeln einen gleichen Anteil am Grundkapital wieder. Erkennbar sind Stückaktien oft an dem Namenszusatz „o.N.“, also ohne Nennwert.

VereinbarungAusgabekosten, die bei der Emission junger Aktien anfallen, werden nicht berücksichtigt.
Der Nennwert ist für alle Nennbetragsaktien der PerKol Sport online AG einheitlich.

 

Die PerKol Sport online AG emittiert 280.000 Nennbetragsaktien mit einem einheitlichen Nennwert von 50,00 € je Aktie.

JA Gründungsbilanz


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Jahresabschluss

Das AktG schreibt Aktiengesellschaften vor, einen Jahresabschluss (JA) zu erstellen. Große AG müssen diesen auch veröffentlichen (Publizitätspflicht).

Veröffentlichte Jahresabschlüsse im Bundesanzeiger: www.bundesanzeiger.de

Bestandteile des JA für mittelgroße und große Aktiengesellschaften sind laut AktG:

      • Bilanz
      • GuV mit Ergebnisverwendungsrechnung
      • Anhang und
      • Lagebericht

Bilanz

Die Bilanz ist eine stichtagsbezogene Darstellung der Vermögensbestandteile eines Unternehmens sowie der Herkunft des Kapitals.

Alles verstanden?

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist eine Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen und dient der Ermittlung des unternehmerischen Erfolgs. Für Aktiengesellschaften ist die GuV-Rechnung zum Geschäftsjahresende um die Ergebnisverwendungsrechnung zu ergänzen.

Anhang

Der Anhang dient dem Verständnis von Bilanz und GuV. Er enthält allgemeine Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung sowie Aussagen über die Anwendung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten. Darüberhinaus auch zusätzliche Informationen zur Bilanz und GuV, z.B. über außergewöhnliche Ergebnisse.

Lagebericht

Der Lagebericht – Pflicht nur für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften –
ist eine Darstellung der derzeitigen und zukünftigen Situation des Unternehmens mit Chancen und Risiken. Es muss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt werden. Aber auch Information zur Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates zur betrieblichen Altersversorgung, Corporate Governance (Erklärung zur Unternehmensführung) sind enthalten.


Adressaten des Jahresabschlusses

  • interne Adressaten z.B.: Aufsichtsrat, Mitarbeiter, Betriebsrat etc.
  • externe Adressaten z.B.: Geschäftspartner, Konkurrenten, Aktionäre, Kreditgeber, Investoren, Fiskus etc.

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Kapitalerhöhung

Im Juli 00 hat die PerKol Sport online AG ihren Server auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Dazu wurden Investitionen in Höhe von 600.000,00 € getätigt.
Der Vorstand entschied, dass zur Finanzierung dieser Investition kein Darlehen aufgenommen werden sollte, sondern die Höhe des Eigenkapitals aufgestockt wird.
Die Hauptversammlung stimmte einer ordentlichen Kapitalerhöhung zu.
Der Vorstand beauftragte zur Durchführung dieser ordentlichen Kapitalerhöhung eine Konsortialbank, die die Emission von 10.000 jungen Aktien durchführte.


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Kapitalerhöhung = Erhöhung des Eigenkapitals während des Geschäftsjahres durch Ausgabe junger Aktien.
Die zusätzlich emittierten Aktien werden als junge Aktien bezeichnet, die bereits ausgegebenen, werden als alte Aktien bezeichnet.


Die 10.000 jungen Nennbetragsaktien der PerKol Sport online AG mit Nennbetrag 50,00 € je Aktie konnten zu einem Emissionskurs (Ausgabekurs) in Höhe von 60,00 € je Aktie emittiert werden.


Theorie-logoAgio
Ein Agio ist ein Aufschlag auf den Nennbetrag einer jungen Aktie bei Aktienemission.
Das Agio kann in Euro oder als Prozentwert angegeben werden.

>>>>Emissionskurs in € und in %


Alles verstanden?


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      • Grundkapital (GK)
        Der Nennbetrag aller jungen Aktien wird in das GK der AG eingestellt und trägt zu einer Erhöhung des GK bei. Das GK wird auch als das „gezeichnete Kapital“ bezeichnet.
      • Kapitalrücklagen (KRL)
        Das Agio aller jungen Aktien ist in die KRL der AG einzustellen und wird    somit Teil des Eigenkapitals. Die Höhe des Agios ist im Regelfall bei jeder Kapitalerhöhung unterschiedlich.

>>>>Kapitalerhöhung während des Geschäftsjahres


Alles verstanden?


Der aktuelle Stand der Kapitalrücklagen nach einer Kapitalerhöhung errechnet sich wie folgt:

JA Kapitalerhöhung KRL Formel

 


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Bezugsverhältnis 
Das Bezugsverhältnis gibt den Umfang einer Kapitalerhöhung wieder.

Rechnerische Ermittlung des Bezugsverhältnisses:

JA Bezugsverhältnis Formel

Ein Bezugsverhältnis von 5 : 1 bedeutet, dass sich das alte GK (5 Teile) nach einer Kapitalerhöhung um die Höhe des jungen GK (1 Teil) auf das aktuelle GK (6 Teile) erhöht hat.

>>>>Kapitalerhöhung mit Bezugsverhältnis

 


Übung Kapitalerhöhung:

Übung 1:

Im April 03 werden von der Gordon AG 100.000 junge Aktien ausgegeben, die einen Emissionskurs in Höhe von 65.00 € erzielen. Das Bezugsverhältnis ist 5 : 1. Der Nennbetrag aller Aktien ist 50,00 €.
Vervollständigen Sie nachfolgende Tabelle:

 

>>>>Lösung Übung 1:

Übung 2:

Der Vorstand der Bolino AG beschließt mit Zustimmung der Hauptversammlung im Juli 06 eine ordentliche Kapitalerhöhung durchzuführen.
Das gezeichnete Kapital erhöht sich dabei auf 10,5 Mio. €.
Die Kapitalrücklagen erhöhen sich bei einem Agio von 12 € um 360.000,00 €.
Der Nennbetrag je Aktie lautet auf 50,00 €.
Vervollständigen Sie nachfolgende Tabelle:

 

>>>>Lösung Übung 2:

 


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Ergebnisverwendung

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Das Ergebnis einer Aktiengesellschaft kann ein Jahresüberschuss oder ein Jahresfehlbetrag sein.

Betriebsergebnis
+ Finanzergebnis
= Gesamtergebnis vor Steuern
– Steuern vom Einkommen und Ertrag, sonstige Steuern
= Jahresüberschuss/- fehlbetrag (Gesamtergebnis nach Steuern)

  • Ein Jahresfehlbetrag kann, ganz oder teilweise, als Verlustvortrag in das neue Geschäftsjahr übertragen werden. Der Jahresfehlbetrag muss für den Fall, dass im Folgejahr ein Jahresüberschuss erwirtschaftet wird, noch vor der Ergebnisverwendung ausgeglichen werden.
  • Für einen Jahresüberschuss (JÜ) bestehen grundsätzlich folgende Ergebnisverwendungsmöglichkeiten:

JA Ergebnisverwendungsmöglichkeiten

 


Theorie-logoDas Aktiengesetz legt fest, dass vom JÜ
zuerst Eigenkapital, eine sogenannte Gewinnrücklage, zu bilden ist und
erst dann eine Ausschüttung an die Aktionäre erfolgen darf.

JA Rangfolge

Das Einbehalten von Teilen des JÜ dient dem Erhalt des Eigenkapitals (Haftungsmasse) und damit dem Gläubigerschutz.

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Einstellung in die Gewinnrücklagen

1. Phase der Ergebnisverwendung: Gewinnrücklagenbildung

Arten von Gewinnrücklagen:

  • Gesetzliche Gewinnrücklagen (ges. GRL)
  • Andere Gewinnrücklagen (andere GRL)
  • Satzungsmäßige Gewinnrücklagen

VereinbarungBei der PerKol Sport online AG gibt es nur gesetzliche und andere Gewinnrücklagen.


  • Gesetzliche Gewinnrücklagen:

Eine Einstellung in die gesetzlichen Gewinnrücklagen (Δ ges. GRL) und damit eine Eigenkapitalbildung muss gemäß § 150 AktG jährlich nach Geschäftsjahresende erfolgen.

GRL Stand nach teilweiser Ergebnisverwendung grafisch

 


Einstellung in die gesetzlichen Gewinnrücklagen:

Die PerKol Sport online AG hat im Geschäftsjahr 01 erstmals einen Jahresüberschuss in Höhe von 300.000,00 € erzielt. Ein Jahresfehlbetrag aus dem Vorjahr in Höhe von 65.000,00 € wurde in das Geschäftsjahr 01 als Verlustvortrag übertragen.

Eigenkapitalpositionen vor und nach teilweiser Ergebnisverwendung bei der PerKol Sport online AG zum 31.12.01:

JA GRL EK vor Ergebnisverwendung

 

  • Schritt 1: Prüfung, ob eine Pflicht zur Einstellung in die gesetzlichen Gewinnrücklagen besteht.

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Eine gesetzliche Verpflichtung zur Einstellung in die gesetzlichen GRL
(Δ ges. GRL) besteht nur solange, bis die gesamten bisher gebildeten Rücklagen (KRL + ges. GRL) 10 % des aktuellen Grundkapitals ausmachen.

GRL Obergrenze Normalfall

Die gesamten bisher gebildeten Rücklagen setzen sich zusammen aus dem Stand der aktuellen KRL und dem Stand der gesetzlichen GRL aus dem Vorjahr.

Keine gesetzliche Verpflichtung zur Einstellung in die ges. GRL besteht, falls die gesamten bisher gebildeten Rücklagen (KRL + ges. GRL) >= 10 % des aktuellen Grundkapitals sind.

Schritt 1 Lösung:

Prüfung, ob:

JA Obergrenze ges. GRL

   100.000,00 + 0,00 < 10 % * 14.500.000,00

Damit besteht eine Pflicht zur Einstellung in die gesetzlichen Gewinnrücklagen.


  • Schritt 2: Ermittlung der Höhe der Einstellung in die ges. GRL 01:

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In die gesetzlichen Gewinnrücklagen sind laut Aktiengesetz jährlich 5 % des um einen Verlustvortrags bereinigten Jahresüberschusses einzustellen.
Ein Verlustvortrag ist ein nicht ausgeglichener Jahresfehlbetrag aus dem Vorjahr. Bei einem Jahresüberschuss im Folgejahr muss dieser Verlustvortrag vorrangig ausgeglichen werden. Erst danach ist eine Einstellung in die gesetzlichen Gewinnrücklagen zulässig.

>>>>Lösung Δ ges. GRL:


Die PerKol Sport online AG bildet nach den aktienrechtlichen Vorschriften zusätzliches Eigenkapital in Form von gesetzlichen Gewinnrücklagen in Höhe von 11.750,00 €.

>>>>Eigenkapitalpositionen vor und nach teilweiser Ergebnisverwendung:

 


Sonderfall:

Es besteht eine Pflicht zur Einstellung in die gesetzlichen Gewinnrücklagen. Mit Einstellung in die gesetzlichen GRL 01 wird die Obergrenze jedoch überschritten.

GRL Obergrenze Sonderfall

Berechnung des fehlenden Einstellungsbetrag 01 bis zur Obergrenze:

JA fehlender Einstellungsbetrag

Obergrenze – gesamte bisher gebildeten Rücklagen  = fehlender Einstellungsbetrag

 


  • andere Gewinnrücklagen

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Vorstand und Aufsichtsrat können zusätzlich zur gesetzlichen Gewinnrücklage freiwillig in die anderen Gewinnrücklagen einstellen.

JA max. Einstellung in andere GRL

>>>>Ermittlung der maximalen Höhe der Einstellung in die anderen GRL:

 

Die PerKol Sport online AG bildet freiwillig zusätzliches Eigenkapital in Form von anderen Gewinnrücklagen in der maximalen Höhe von 111.625,00 €.

>>>> Eigenkapitalpositionen vor und nach teilweiser Ergebnisverwendung:


Ergebnisverwendungsrechnung der PerKol Sport online AG zum 31.12.01 nach teilweiser Ergebnisverwendung: 

>>>>Ergebnisverwendungsrechnung

Phase 1: Nach teilweiser Ergebnisverwendung, also nach Einstellung in die gesetzlichen und anderen Gewinnrücklagen, verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von 111.625,00 €.
Phase 2: Nach vollständiger Ergebnisverwendung, also nach Ausschüttung des Bilanzgewinns in Form einer Dividende an die Aktionäre, verbleibt ein Verlust-/Gewinnvortrag.


 

Schema Ergebnisverwendungsrechnung mit Gewinn- und Verlustvortrag:

Ergebnisverwendung GV VV

Ein Gewinnvortrag ist ein Teil des Bilanzgewinns, der in das nächste Geschäftsjahr übertragen wird. Als Teil des Bilanzgewinns steht dieser Betrag ausschließlich den Aktionäre zu.

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Dividendenausschüttung

2. Phase der Ergebnisverwendung: Dividendenausschüttung an Aktionäre

Theorie-logoNach Einstellung in die gesetzlichen und anderen Gewinnrücklagen verbleibt der Bilanzgewinn für die Dividendenauszahlung an die Aktionäre. Die Höhe der Dividende wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.


Für das Geschäftsjahr 01 entscheidet die Hauptversammlung der PerKol Sport online AG, dass eine maximale Dividendenzahlung je Aktie mit Nennbetrag 50,00 € erfolgen soll.


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Berechnung der maximalen Dividendenzahlung je Aktie:

Dividende Formel


Maximale Dividende je Aktie Lösung:

Maximale Dividende in € je Aktie = 111.625,00 / 290.000 = 0,384913… € je Aktie


Theorie-logoDie Dividendenberechnung kann € genau, 10 Cent genau oder centgenau erfolgen.
Es wird immer abgerundet, da die Dividendenzahlung den Bilanzgewinn nicht überschreiten darf.


>>>Maximale Dividendenauszahlungen bei der PerKol Sport online AG:

Die PerKol Sport online AG entscheidet sich für eine centgenaue Dividendenzahlung in Höhe von 0,38 € je Aktie.

Bei 290.000 voll dividendenberechtigten Aktien ergibt sich eine gesamte Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 01 in Höhe von 110.200,00 €.


Ergebnisverwendungsrechnung der PerKol Sport online AG zum 31.12.01:

>>>>

Vom Bilanzgewinn verbleibt nach Ausschüttung der Dividende an die Aktionäre ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.425,00 €, der in das neue Geschäftsjahr vorgetragen wird.


Theorie-logoArten der Dividendenzahlungen

      • Dividende in € je Aktie
      • Dividende in % des gezeichneten Kapitals

Eine 0,7 % Dividende bedeutet, dass die gesamte Dividendenzahlung 0,7 % des gezeichneten Kapitals entspricht.


Alles verstanden?


Theorie-logoDividendenkontinuität
ist die Strategie von deutschen Unternehmen im Rahmen ihrer Ausschüttungspolitik, möglichst eine Dividende  in konstanter Höhe an die Aktionäre auszuschütten.

Mit einer gleichbleibenden Dividende soll den Aktionären eine stabile Erfolgslage signalisiert werden. Dies wird insbesondere durch die Auflösung der anderen GRL erreicht.
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der Dividendenkontinuität ist, dass in ertragsschwachen oder sogar verlustbringenden Geschäftsjahren die Unternehmenssubstanz, sprich das Eigenkapital, angegriffen wird.


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Hat im Geschäftsjahr der Dividendenausschüttung eine Kapitalerhöhung während des Geschäftsjahres stattgefunden, muss zum Zeitpunkt der Aktienemission bestimmt werden, ob die jungen Aktien voll, teilweise oder nicht dividendenberechtigt sind.


Alles verstanden?


 

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Eigenkapitalpositionen

Theorie-logoErgebnisverwendungsrechnung
Bei AG ist nach § 158 AktG die Gewinn- und Verlustrechnung zum Geschäftsjahresende um die Ergebnisverwendung  zu erweitern.


>>>>Ergebnisverwendungsrechnung in den Phasen vor, nach teilweiser und nach vollständiger Ergebnisverwendung:

 


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Eigenkapitalpositionen zum 31.12.
Das Handelsgesetzbuch erlaubt die Darstellung des Eigenkapitals nach vollständiger und nach teilweiser Ergebnisverwendung § 268 (1) HGB.


>>>>Eigenkapitalpositionen in den Phasen der Ergebnisverwendungsrechnung:

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Symbole und Abkürzungsverzeichnis:

Symbole:

>>>> = scrollen
Δ = Differenz
Ø = Durchschnitt

Abkürzungsverzeichnis:
AG = Aktiengesellschaft
AktG = Aktiengesetz
EK = Eigenkapital
FK = Fremdkapital
GK = Grundkapital
GRL = Gewinnrücklagen
GuV = Gewinn- und Verlustrechnung
GV = Gewinnvortrag
JA = Jahresabschluss
JÜ = Jahresüberschuss
KRL = Kapitalrücklagen
VV = Verlustvortrag

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