3.2.1 Verkauf von Fertigerzeugnissen

Der Unternehmenzweck der PerKol Sportgeräte AG ist die Herstellung und der Vertrieb der Fertigerzeugnisse, wie Fitnessstationen, Stufenbarren, Fußbälle usw.  

Rechtliche Grundlagen

Die Vertragsbedingungen können wie folgt geregelt sein:
– vertragliche Regelung
– Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) 
– gesetzliche Regelungen im BGB.

Welche der Regelungen gilt, wenn mehr als eine Regelung vorliegt, ist wie folgt geregelt: 

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Umsatzerlöse

Die PerKol Sportgeräte AG verbucht jeden Verkauf von Fertigerzeugnissen auf dem Ertragskonto Umsatzerlöse.

Das Konto Umsatzerlöse

– ist ein Erfolgskonto, da es den Erfolg eines Unternehmens beeinflusst.
– ist ein Ertragskonto, da eine Wertemehrung vorliegt.
– hat die Kontennummer 5000.

Die Höhe der Umsatzerlöse ist eines der wichtigsten Kennzahlen zur Beurteilung der Ertragslage eines Unternehmens. Damit diese Kennzahl aussagekräftig ist, muss jede Verminderung der Umsatzerlöse als Korrektur der Umsatzerlöse verbucht werden.

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Erlösberichtigungen

Nachträgliche Preisnachlässe vermindern die Umsatzerlöse. Eine Korrekturbuchung zum Ertragskonto Umsatzerlöse ist eine Sollbuchung. Diese Sollbuchung findet jedoch nicht auf dem Konto Umsatzerlöse statt, sondern auf einem gesonderten Ertragskonto, dem Konto Erlösberichtigungen – Konto 5001.

Das Konto Erlösberichtigung gibt Auskunft, in welcher Höhe nachträgliche Preisnachlässe die Umsatzerlöse im jeweiligen Geschäftsjahr gemindert haben.

Das Erlösberichtigungskonto ist ein Unterkonto zum Konto Umsatzerlöse. Alle Unterkonten sind im IKR dadurch gekennzeichnet, dass sie eingerückt im IKR stehen.

Als Unterkonto wird das Erlösberichtigungskonto zum Geschäftsjahresende über das Hauptkonto Umsatzerlöse abgeschlossen. (s. Kapital 4)

Das Konto Erlösberichtigung


– ist ein Korrekturkonto zum Ertragskonto Umsatzerlöse => Sollbuchung.
– ist ein Unterkonto zum Hauptkonto Umsatzerlöse
– wird zum Geschäftsjahresende über das Hauptkonto abgeschlossen.
– hat die Kontonummer 5001.

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Umsatzsteuer

Jeder Verkauf eines Unternehmens ist grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Der normale Umsatzsteuersatz beträgt 19 %.
Die Umsatzsteuer (USt) ist eine indirekte Steuer, da der Steuerpflichtige, dies ist der Endverbraucher und Käufer, die Steuer nicht direkt an das Finanzamt entrichtet. Der Käufer zahlt die Umsatzsteuer an den Verkäufer, der Verkäufer führt die Umsatzsteuer an das Finanzamt ab.

Zeitliche Abfolge der Umsatzsteuerzahlungen am Beispiel:

Die Zahlung der USt durch den Käufer an die PerKol Sportgeräte AG erfolgt am 20.02.01. Die Zahlung durch die PerKol Sportgeräte AG an das Finanzamt muss nach den gesetzlichen Vorgaben erst zum 10. des Folgemonats erfolgen, also zum 10.03.01.

Für den Zeitraum vom 20.02.- 10.03. steht der PerKol Sportgeräte AG befristet Fremdkapital zur Verfügung. Dieses kurzfristige Fremdkapital sind Verbindlichkeiten des Verkäufers an das Finanzamt in Höhe der Umsatzsteuer.

Das Konto Umsatzsteuer

– ist ein Bestandskonto, da es einen Anfangs- und einen Schlussbestand gibt.
– ist ein Passivkonto, da es sich um ein Kapitalkonto handelt.
– ist Fremdkapital, da das Kapital nur befristet zur Verfügung steht und an das Finanzamt abgeführt werden muss.
– hat die Kontennummer 4800.

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Netto- und Bruttokonten

Nettokonten sind Konten, auf denen ein Nettobetrag verbucht wird.
Bruttokonten sind Konten, auf denen ein Bruttobetrag verbucht wird.

Grundsätzlich sind alle Konten Nettokonten. Nur wenige Konten sind Bruttokonten. Die Konten Bank und Kasse sind Bruttokonten, falls damit ein umsatzsteuerpflichtiger Bezahlvorgang verbunden ist.

Der Rechnungsbetrag einer Rechnung ist ein Bruttobetrag, da dieser Betrag die Umsatzsteuer enthält.

>>>> Berechnen Sie jeweils die fehlenden Größen.

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